Letzter Tag

Das war ein langer Abschied. Das Büro ist leer und ist jetzt kalt. Wenn nicht die Pflanzen von Regina stehen würden, könnte man meinen, das es endgültig ist.

Eigentlich wollte ich schon lang zu Hause sein und diesen Tag so nehmen, wie er gerade ist – als Abschied. Doch die Gespräche ziehen sich in die Länge. Bei mir kam das Gefühl auf, dass da jemand gar keinen Abschied will und hofft, dass es doch nicht so ist.

Ich bin gar nicht traurig. Sehr entspannt und freundlich. Mich kann heute gar nichts aus der Ruhe bringen und genieße das auch. Gibt es das, dass man auf eine Szene von außen draufschaut und gespannt ist, was als nächstes passiert. Und dabei mittendrin ist. 

Alles abgeben ist wie Ballast abwerfen. Schön, dass dieses Stück-für-Stück-auf-den-Tisch-Legen kein ungutes Gefühl ist. Und dem Streit um den Locher (Filmzitat) bin ich gleich aus dem Weg gegangen (ich hab ihn stehen lassen). 🙂

Die Tür zuschließen kann ich nicht (ohne Schlüssel gehts halt nicht), aber jetzt nur noch mit Anmeldung reinkommen ist fast das Gleiche. Adieu.

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